Montag, 15 Muharram 1440 | 24/09/2018
Uhrzeit: (M.M.T)
Menu
Hauptmenü
Hauptmenü

Media Office
Wilaya Jordanien

H.  30 Sha'aban 1439 No: 30/39
M.  Mittwoch, 16 Mai 2018

 Presseverlautbarung

Anlässlich des gesegneten Monats ramaḍān

(Übersetzt)

Das Medienbüro von Hizb ut Tahrir / Wilāya Jordanien nutzt diese Gelegenheit, um die Muslime Jordaniens und alle Muslime auf der Welt zu diesem gesegneten Monat, ramaḍān, zu beglückwünschen. Hizb ut Tahrir möchte die umma daran erinnern, dass der Islam durch den Monat ramaḍān zu keinem Zeitpunkt auf eine priesterliche Religion reduziert wurde. Auch wurde dieser gesegnete Monat nie als ein Monat betrachtet, in dem spätnächtliche Feten obszöner, unmoralischer oder ungehorsamer Natur gefeiert wurden. Dies ist es, was sich die kuffār für die muslimischen Länder wünschen. Dieser gesegnete Monat war immer ein Monat der Errungenschaften, der Annäherung an Allah (swt.) und Opfer für Seine Sache. Ein Monat, in dem die Muslime von den kuffār gefürchtet wurden, da sie unter dem Schatten des Islamischen Staates – dem rechtgeleiteten Kalifat gemäß der Methode des Prophetentums - vereint waren. Dies im Gegensatz zu der heutigen Situation unter den Machthabern in den muslimischen Ländern, die aufgeteilt werden können in jene, die dem kufr, der Unterdrückung und dem Kolonialismus zugeneigt sind, und solchen, die unterwürfig, feige und dem westlichen Kolonialisten vollständig ergeben sind.

Die Herrschaft dieser Ignoranten lässt zu, dass der Islam und die Tätigkeit für die Rückkehr des Islam in Form eines Staates bekämpft und die umma in zwei gespalten und erniedrigt wird. Während der Regierungszeit dieser Herrscher, die für ihre āḫira keine Mühen aufbringen, wurden die muslimischen Länder aufgeteilt und besetzt. Man verdrängte die Muslime, plünderte ihre Reichtümer und vergoss auf kaltblütige Art und Weise das Blut ihrer Kinder, ohne eine Reaktion von Seiten der Machthaber dieser umma zu fürchten. Diese Herrscher schlossen sich mit dem ungläubigen Kolonialisten zusammen, um die Grundsätze des Islam zu bekämpfen, und zeigten ihm, dem ungläubigen Kolonialisten, einen Weg auf, die Muslime anzugreifen. Zuvor wagten es die kuffār zu keinem Zeitpunkt, die Muslime zu attackieren, bis heute, wo die muslimischen Länder vom personifizierten Unheil regiert werden. Die muslimischen Machthaber reagieren auf die Verbrechen der jüdischen Besatzungsmacht im Gazastreifen, al-quds und dem Rest von Palästina nur mit Verurteilungen und Tadel. Auch berufen sie Treffen der Arabischen Liga, dem Produkt der Kolonialisten, oder Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OCI), dem Werkzeug Amerikas, ein. Dies, obwohl die Amerikaner die größten Feinde des Islam und der Muslime sind, und diese Feindseligkeit, sowie ihr voreingenommenes Wohlwollen den Juden gegenüber stets betont haben. Zuletzt, als sie die Besatzung des gesegneten Landes Palästina durch die jüdische Besatzungsmacht feierten, indem sie die amerikanische Botschaft, anlässlich des 70. Jahrestags der Besatzung Palästinas, nach al-quds verlegten.

Oh ihr Muslime!

Unser Problem mit den Juden ist eine reine Existenz-, und keine Grenzfrage. Auch hat das Problem wenig mit der Verlegung der amerikanischen Botschaft von der einen in die andere Stadt zu tun. Für die Muslime macht es keinen Unterschied, ob sich die amerikanische Botschaft in Tel Aviv oder in al-quds befindet, da die Anwesenheit des zionistischen Gebildes in Palästina gänzlich abzulehnen ist. Auch die Anwesenheit von Botschaften und diplomatischer Missionen lehnen wir ab, da dies für die Muslime von keinerlei Wert und Gewicht ist.

Wenn die Machthaber der muslimischen Länder Palästina tatsächlich unterstützen wollen würden, so hätten sie die militärische Option nicht von der Liste ihrer Optionen gestrichen. Auch hätten sie den ǧihād bei der Islamischen Konferenz in Dakar nicht als ungültig erklärt und den Frieden mit dem zionistischen Gebilde nie als strategische Option erwägt. Weiterhin hätten sie den ungläubigen Kolonialisten nicht tatkräftig bei der Unterdrückung der Muslime unterstützt, sowie den vom Westen dargelegten „Lösungsansatz“ – das amerikanische System in muslimischen Ländern zu implementieren – nie akzeptiert.

Oh ihr Muslime!

Nur durch euren Staat, das Kalifat gemäß der Methode des Prophetentums, könnt ihr erlöst und eure Länder befreit, sowie das Blutvergießen durch die Hände der kuffār beendet werden. Dies ist die Frohbotschaft des Gesandten Allahs (saw.). Daher laden wir euch in diesem gesegneten Monat dazu ein, der Verpflichtung eures Herrn (swt.) nachzukommen und für Sein Wohlgefallen tätig zu werden, sodass ihr in dieser Welt zu Ruhm gelangt und im Jenseits in den Gärten der Glückseligkeit verweilen dürft.

{إنَّا لَنَنصُرُ رُسُلَنَا وَالَّذِينَ آمَنُوا فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا وَيَوْمَ يَقُومُ الْأَشْهَادُ}

Wahrlich, Wir helfen Unseren Gesandten und denjenigen, die glauben, im diesseitigen Leben und am Tag, da die Zeugen auftreten” [40:51]

Medienbüro von Hizb ut Tahrir

Wilāya Jordanien

المكتب الإعلامي لحزب التحرير
Wilaya Jordanien
عنوان المراسلة و عنوان الزيارة
تلفون: 
www.hizb-jordan.org
E-Mail: [email protected]

Seitenkategorie

Links

Die westlichen Länder

Muslimische Länder

Muslimische Länder