Einleiltung:
Die Persönlichkeit (ŠahÒiyya) eines jeden Menschen setzt sich aus seiner Denk- (cAqliyya) und seiner Handlungsweise (Nafsiyya) zusammen. Dabei spielen Aussehen, Körperbau, Kleidung oder dergleichen keine Rolle. Hierbei handelt es sich um reine Äußerlichkeiten. Es wäre oberflächlich anzunehmen, sie seien Faktoren der Persönlichkeit bzw. hätten einen Einfluss auf die Persönlichkeit.
Die Denkweise (cAqliyya) ist die Art, in der die Dinge erfasst werden, d.h. ihre Beurteilung gemäß einer bestimmten Grundlage, von der der Mensch überzeugt und deren er sich gewiss ist. Wenn die Dinge so erfasst werden, indem man sie auf Grundlage des islamischen Überzeugungsfundaments (cAqīda) beurteilt, so ist die Denkweise der Person eine islamische Denkweise, andernfalls würde es sich um eine andere Denkweise handeln.
Die Handlungsweise bzw. der Charakter eines Menschen (Nafsiyya) ist die Art, in der die Befriedigung seiner Instinkte und organischen Bedürfnisse erfolgt, d.h. ihre Befriedigung gemäß eines bestimmten Fundaments, von dem der Mensch überzeugt und dessen er sich gewiss ist. Wenn die Befriedigung der Instinkte und organischen Bedürfnisse auf Grundlage der islamischen cAqīda erfolgt, so ist der Charakter der Person ein islamischer Charakter, ansonsten handelt es sich um einen Charakter anderer Art.
Wenn es sich bei der Grundlage der Denk- und auch der Handlungsweise (Charakter) eines Menschen um ein und dieselbe Basis handelt, so ist seine Persönlichkeit markant und diszipliniert. Stellt hierbei die islamische cAqīda die Basis sowohl seiner Denk- als auch seiner Handlungsweise dar, so ist seine Persönlichkeit eine islamische, andernfalls ist seine Persönlichkeit anderer Art.
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Schluss
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‚Allah hat Diener, die weder Propheten noch Märtyrer sind. Die Propheten und Märtyrer werden am Tage der Auferstehung über ihre Nähe zu Allah und den Platz, den sie bei Ihm einnehmen werden, wohlwollend staunen." Auf einer Seite der Ansammlung saß ein Wüstenaraber. Er erhob sich, kniete auf den Knien, hob die Hände und sprach: ‚Erzähle uns von ihnen, o Gesandter Allahs, wer sie sind!' Ich sah, wie sich das Gesicht des Propheten (s.) erhellte. Er sprach:
‘Es sind Diener unter den Dienern Allahs, aus verschiedenen Ländern und aus Stämmen verschiedenster Volkszugerhörigkeiten. Zwischen ihnen existiert weder eine Verwandtschsaftsbande, die sie um Allahs willen aufrecht halten, noch ein diesseitiges Vermögen, das sie einander zureichen. Sie lieben einander im Geiste Allahs, des Mächtigen und Gewaltigen. Allah lässt ihr Antlitz erleuchten und bereitet ihnen Kanzeln, dem erhabenen Barmherzigen gegenüber. Die Menschen werden erschrecken, doch sie erschrecken nicht. Die Menschen werden sich fürchten, doch sie fürchten sich nicht."
Alle Überlieferungen sprechen ihnen einstimmig das Prophetentum und das Märtyrertum ab. Demzufolge haben sie diese erlauchte Stufe durch diese besonderen Eigenschaften erreicht.
Das sind einige der Eigenschaften, die diese Leute schmücken. Ihren erlauchten Stand bei Allah haben die ob erwähnten Hadite klargemacht, eine Wiederholung erübrigt sich. Wer sie studiert, der sollte bestrebt sein, sich eilends eine Kanzel dem erhabenen Barmherzigen gegenüber zu sichern, auf dass Allah sich seiner Fremde erbarme und ihm seinen Wunsch erfülle.
Und unser letzter Bittruf lautet: „Gepriesen sei Allah, der Herr der Welten!"