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Media Office
Kenia

H.  11 Jumada I 1440 No: 1440 / 04
M.  Donnerstag, 17 Januar 2019

Presseverlautbarung

Das Riverside-Attentat darf nicht als Vorwand zum Kampf gegen den Islam missbraucht werden

Hizb-ut-Tahrir Kenia ist entsetzt über den Anschlag im Dusit-Hotel in Riverside, Nairobi, dem 14 unschuldige Menschen zum Opfer fielen. Wir von Hizb-ut-Tahrir Kenia verurteilen das Blutvergießen und möchten folgendes mitteilen:

Da es Berichte darüber gibt, dass die Personen, die an dem Attentat beteiligt waren, getötet wurden, ermahnen wir den Sicherheitsapparat Kenias, keine unschuldigen Bürger zu bedrängen. Denn leider gehört es zu den Methoden der Polizei, die muslimische Gemeinschaft unter dem Deckmantel der Inneren Sicherheit zu drangsalieren.

Trotz der Behauptung der Regierung, man habe die öffentliche Sicherheit verschärft, wurde das Hotel Ziel eines Anschlags. Deshalb lautet die wichtigste Frage: Wie war es den Angreifern möglich, ein Fahrzeug mit kenianischen Nummernschilden zu nutzen, in das Hotel hineinzugelangen und das besagte Übel zu vollziehen? Schließlich ist die Wahrung der öffentlichen Sicherheit und der Schutz der Bürger Aufgabe des staatlichen Sicherheitsapparates.

Die lokale und internationale Presse war sich – wenig verwunderlich - einig darüber, dass es sich um „Islamistischen Terror“ handeln würde, noch bevor die Regierung zu dem Anschlag Stellung genommen hatte. Dies ist als ein weiterer verzweifelter Versuch zu werten, den Islam zu verunglimpfen und religiöse Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen zu schüren. Es sind westliche Regime, die solche Anschläge missbrauchen, um den Islam in ein falsches Licht zu rücken und unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung gegen den Islam und die Muslime vorzugehen. Auf niederträchtige Weise plündert der Westen die Reichtümer anderer Nationen, indem er mit Diktatoren gemeinsame Sache macht, die in ihren Ländern ganze Volksgruppen ermorden, wie z. B. in Syrien, im Irak, im Südsudan und anderswo. Schamlos, wie der Westen ist, bezeichnet er das Unheil, das er über unsere Länder gebracht hat, als „Befreiung“ und als „Verbreitung von Demokratie“.

Wir möchten den muslimischen Gelehrten ans Herz legen, nicht in die Falle des Westens zu tappen, indem sie vorschnell Muslime verurteilen. Es sei daran erinnert, dass der Westen den Kampf gegen den Islam niemals aufgeben wird. Der sogenannte Kampf gegen den Terror ist gegen die Muslime gerichtet, und zielt vor allem darauf ab, dass wir uns vom Islam lossagen. Wir glauben allerdings, dass sich kein Angehöriger irgendeiner Religion von seinem Glauben dadurch abbringen lässt, dass andere Menschen oder Gruppen ihm mit Gewalt drohen oder gar gegen ihn anwenden. Der Westen beabsichtigt nicht, den wahren Terrorismus zu bekämpfen. Es geht vielmehr darum, die Muslime vom Islam abzubringen, damit sie ihn nicht als eine umfassende Lebensordnung und als Quelle für die Lösung der menschlichen Probleme sehen. Hizb-ut-Tahrir Kenia möchte betonen, dass der Islam von Anfang an jede Form von Gewalt gegen Zivilisten – seien es Muslime oder Nichtmuslime – verboten hat.

Shabani Mwalimu

Mediensprecher von Hizb-ut-Tahrir Kenia

المكتب الإعلامي لحزب التحرير
Kenia
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تلفون: +254 707458907
www.hizb-ut-tahrir.org; www.hizb-ut-tahrir.info
E-Mail: mediarep@hizb.or.ke

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