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H.  5 Sha'aban 1447 No: 1447 AH / 047
M.  Samstag, 24 Januar 2026

Presseverlautbarung

Eine Warnung an all jene Staaten, die sich an Trumps Rat zur Kolonialisierung von Gaza beteiligen

(Übersetzt)

US-Präsident Trump unterzeichnete die Gründungsurkunde des sogenannten Friedensrates für Gaza während einer offiziellen Zeremonie am Rande des Weltwirtschaftsforums in der Schweizer Stadt Davos, unter Beteiligung von Beamten und anderer Staatschefs. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte während einer Zeremonie, an der eine Gruppe von Führungspersonen teilnahm, die Washingtons Einladung zum Beitritt in den Rat gefolgt waren: „Herzlichen Glückwunsch, Präsident Trump, die Charta ist nun in Kraft getreten, und der Friedensrat ist nun eine offizielle internationale Organisation.“

Die Staaten, welche die Gründungsurkunde von Trumps Friedensrat unterzeichneten, sind: Jordanien, Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei, Marokko, Kasachstan, Ungarn, Indonesien, Argentinien, Armenien, Paraguay, Pakistan, Kosovo, Aserbaidschan, Bulgarien, die Mongolei, Usbekistan, zusätzlich zu den USA, wobei deren Präsident als Leiter dieses Rates fungiert.

Die ursprüngliche Idee war die Überwachung des Wiederaufbaus des Gazastreifens, doch seine Charta sieht weitaus umfassendere Aufgaben vor, einschließlich Bemühungen zur Lösung anderer Konflikte in verschiedenen Teilen der Welt. Trump sagte, dass der Rat in „Gaza sehr erfolgreich“ sein werde und „(…) wir uns auf andere Dinge ausweiten können, wenn wir mit Gaza Erfolg haben“.

Angesichts dieser Realität, die darauf abzielt, den kolonialen Ambitionen Amerikas und des zionistischen Gebildes in Gaza und im gesamten gesegneten Land Legitimität zu verleihen, bekräftigen wir von Hizb-ut-Tahrir die folgenden Punkte:

Erstens: Trump versucht mit seiner Arroganz und Überheblichkeit, der Welt die amerikanische Kolonialisierung aufzuzwingen und ihr jede mögliche Legitimität zu verleihen. Er begnügte sich nicht damit, den Präsidenten von Venezuela und dessen Frau zu entführen; vielmehr droht er damit, Grönland zu beschlagnahmen, drohte zuvor Kanada, Mexiko, Kolumbien, Kuba und anderen Ländern, versucht den russisch-ukrainischen Krieg in einer Weise zu beenden, die amerikanischen Interessen dient, kehrt internationalen Konventionen den Rücken, verletzt die Souveränität anderer Staaten nach Belieben und versucht sogar, viele von ihnen in Werkzeuge zur Erreichung seiner Ambitionen zu verwandeln.

Zweitens: Der Kriminelle ist nicht nur derjenige, der das Verbrechen begeht; vielmehr ist jeder, der an seinem Verbrechen teilnimmt, ein Krimineller wie er. Jeder, der in der Lage ist, ihn an der Begehung seines Verbrechens zu hindern und dies nicht tut, ist ebenfalls ein Krimineller wie er, und wer dazu schweigt, ist gleichermaßen ein Krimineller. Daher bekräftigen wir, dass alle Staaten, die an der Unterzeichnung dieser Gründungsurkunde beteiligt sind, sowie diejenigen, die diese zu einem späteren Zeitpunkt unterzeichnen werden, Komplizen der Vereinigten Staaten in ihrem Vorhaben sind, Gaza zu kolonialisieren.

Drittens: Die islamische Umma bewahrt jeden in ihrem Gedächtnis auf, der Verbrechen gegen sie begangen hat, und sie wird sie nicht vergessen, ganz egal wie viel Zeit vergeht. Sie wird die USA und jene Staaten, die an deren Verbrechen in Gaza, in ganz Palästina und anderswo teilhaben, zur Rechenschaft ziehen, wenn Allah sie mit Seinem Sieg ehrt und sie ihr Kalifat wiedererrichtet.

Viertens: Hizb-ut-Tahrir – der Lotse, der sein Volk nicht belügt – schreitet stetig mit den Söhnen der islamischen Umma und mit den Leuten der Macht und des Schutzes in ihr voran, um das zweite Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums zu errichten, die muslimischen Länder unter dem Banner (rāya) des Kalifats zu vereinen und die Armeen der Muslime zu einer gewaltigen, überwältigenden Armee zu machen, die an jedem Vergeltung üben wird, der Verbrechen gegen die Muslime begangen hat. Daher warnen wir euch vor dem Ausmaß eures Verbrechens gegen unsere Umma, und wir warnen euch vor den Folgen ihres Zorns. So nehmt es euch zu Herzen und zieht euch aus diesem tückischen Kolonialrat zurück, bevor ihr es bereut, wenn Reue nichts mehr nützt:

﴿وَسَيَعْلَمُ الَّذِينَ ظَلَمُوا أَيَّ مُنْقَلَبٍ يَنْقَلِبُونَ

Und diejenigen, die Unrecht tun, werden erfahren, zu was für einer Rückkehr sie zurückkehren werden. (26:227)

Das Zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

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