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Zentrales Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

H.  6 Shawwal 1443 No: 1443/032
M.  Freitag, 06 Mai 2022

Presseverlautbarung

Kenias Frauen werden für Wasser ausgebeutet, während Regierungen Kriminelle unterstützen

Die BBC berichtete am 25. April, dass kenianische Frauen aufgrund ihrer Armut oft von privaten Wasserverkäufern ausgebeutet und missbraucht werden. Die derzeitigen Regierungsstrukturen decken den Wasserbedarf nicht, weshalb immer mehr private nicht kontrollierte Unternehmen den Markt überfluten. Skrupellosen Wasserverkäufer scheuen nicht vor Belästigung und körperlichen Übergriffen auf Frauen zurück. Die Tatsache, dass Frauen den Weg zum Wasser oft mehrmals täglich zurücklegen müssen, eröffnet Gelegenheiten für diese animalischen Übergriffe. Der Bericht einer Frau, die in aller Öffentlichkeit von mehreren Wasserverkäufern angegriffen wurde, zeugt davon, dass diese Männer keinerlei Konsequenzen zu befürchten haben.

Doch die sozialen Auswirkungen für die Frauen sind langfristig. Zum Trauma der an ihnen verübten Gewalt, kommt noch die immense und langfristige soziale Stigmatisierung hinzu. NGOs und dergleichen initiierten Hashtag-Kampagnen und sonstige Sensibilierungskampagnen, die jedoch keinen wirklichen Effekt haben auf die Schaffung sicherer Wege für die wehrlose weibliche Bevölkerung, die hauptsächlich für die Wasserbeschaffung zuständig ist. Die große Sorge gilt vor allem den jüngeren Mädchen, die mit dieser gefahrvollen Aufgabe für die Familie betraut werden müssen. Eine Frau berichtete, wie erleichtert sie war, Frauen statt Männern als Wasserkäufer zu finden.

Leben werden zerstört für ein Grundrecht wie Wasser. Diese entsetzliche Realität ist das Resultat der Vernachlässigung seitens der Regierung. Es gibt absolut keinen Grund für Wasserknappheit auf dem rohstoffreichen Kontinent Afrika, der einst unter dem Kalifat die Kornkammer der Welt war. Das ernste, vordergründige Problem ist das eklatante Missmanagement der Bedürfnisse der Menschen. Wasser ist Leben. Doch dass Menschen ihr Leben dafür riskieren müssen, zeugt von der absoluten Gleichgültigkeit der Regierung der Würde von Frauen und Kindern in der Region gegenüber.

Diese illegalen Praktiken, Frauen zu zwingen ihre Wasserschulden mit ihrem Körper zu begleichen, wären im Kalifat nach der Methode des Prophetentums undenkbar, denn es erachtet die Frau als die höchste Ehre, die geschützt werden muss. Und dies gilt für jede Frau und nicht nur für die muslimische Frau. Darüber hinaus erklärte der Prophet (saw), dass es im Wirtschaftssystem des Islam kein Privateigentum an Ressourcen geben kann, die unabdingbar für das menschliche Überleben sind. Wasser ist eine davon. Er (saw) sagte: «الْمُسْلِمُونَ شُرَكَاءُ فِي ثَلَاثٍ الْمَاءِ وَالْكَلَإِ وَالنَّارِ»„Die Muslime sind Teilhaber an drei Dingen: Wasser, Weideland und Feuer.“ Er (saw) sagte auch: «لَيْسَ لِابْنِ آدَمَ حَقٌّ فِي سِوَى هَذِهِ الْخِصَالِ بَيْتٌ يَسْكُنُهُ وَثَوْبٌ يُوَارِي عَوْرَتَهُ وَجِلْفُ الْخُبْزِ وَالْمَاءِ»„Der Sohn Adams besitzt kein besseres Recht als ein Haus zu haben, worin er wohnen kann, Kleidung, womit er seine Blöße bedecken kann, und ein Stück Brot und etwas Wasser.“ Es ist daher die Pflicht des Kalifen, dafür zu sorgen, dass allen Bürgern sicheres, sauberes Trinkwasser standardmäßig für ein gesundes Leben zur Verfügung steht. Allein der Gedanke daran, diese simple Tatsache dem Zufall zu überlassen, zeigt, wie weit die so genannte „zivilisierte säkulare Kultur“ davon entfernt ist den Bedürfnissen der Menschen nachzukommen.

W ir ermahnen die muslimische Umma, diese liberalen säkularen Systeme, die falsche Hoffnungen auf Freiheit schüren, abzulehnen. Sie verlängern lediglich unser Leid, indem sie uns unsere tatsächlichen Rechte verwehren. Wir rufen die Muslime auf, die Rückkehr des Kalifats zu unterstützen, das diesen bösen, geldgierigen Kriminellen für die Vergewaltigung bedürftiger Frauen die gebührende Strafe zukommen lässt. Inschaallah ist dies der letzte Ramadan in dem wir über solche schmerzlichen Lebensumstände berichten müssen, die einzig durch das Fehlen des Systems von Allah (st) auf Erden verursacht werden.

Frauenabteilung
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