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Wilaya Libanon

H.  1 Rabi' II 1440 No: H.T.L. 1440/06
M.  Samstag, 08 Dezember 2018

 Presseverlautbarung

Verdächtige Vereinigungen tragen zum Krieg gegen den Islam bei und werden dabei von den Behörden unterstützt
(Übersetzt)

Die verdächtige Vereinigung mit Namen KAFA (Genug Gewalt und Ausbeutung) wird von den Behörden und den Säkularisten in den Behörden unterstützt. Sie ruft von Zeit zu Zeit zu ihren Slogans und Kampagnen auf, im Rahmen derer sie sich den Ge- und Verboten Allahs (t) auf persönlicher Ebene widersetzen, nur um so die öffentliche Meinung auf die Abschaffung der noch übrigen Bestimmungen des Islam vorzubereiten. Sie suggeriert den Menschen bewusst, dass der Grund für Gewalt gegen Frauen in diesen Bestimmungen zu finden ist. Darüber hinaus ruft sie zur Implementierung westlicher Gesetze auf, um „eine Gleichstellung von Mann und Frau“ zu erreichen. Die KAFA vergisst dabei, dass der Islam die Frau geehrt und ihr zugleich einen höheren Status hat zukommen lassen, während der Westen die Frau erniedrigt hat und zum Objekt der Begierde von Männern deklarierte. Er entriss ihr ihre Kleidung, züchtigte sie und brachte sie wie ein Flugblatt in Umlauf. Infolgedessen lastet der ungläubige Westen den Frauen mehr auf, als sie zu tragen vermögen. Was Gewalttaten gegenüber Frauen anlangt, so stehen westliche Länder wie Großbritannien und Dänemark statistisch gesehen an erster Stelle. Selbiges gilt für die Scheidungsrate, die Anzahl begangener Vergewaltigungen und das Auseinanderbrechen von Familien.

Die Behörden sind mit dieser Vereinigung durchaus in Verbindung zu bringen. Sie sind bestrebt darum die noch übriggebliebenen Gesetze des Islams, die sich auf individuelle Anliegen herunterbrechen lassen, zu verändern und durch westliche Gesetze zu ersetzen. In den islamischen Ländern werden die Gesetze des Islams - abgesehen von Gesetzen den Personenstand betreffend – nicht länger über die Menschen angewandt. Dies widerspricht der aktuellen Stimmung diametral, da die Muslime zur Zeit die Einheit der muslimischen Länder und die Gründung des rechtgeleiteten Kalifats fordern. Sie streben danach, dass alle Bestimmungen des Islams gänzlich umgesetzt werden. Dies, weil ihnen klargeworden ist, dass nur die korrekte Anwendung der Gesetze Allahs (t) zu einem geistigen Aufstieg und Fortschritt führen kann. Demgegenüber tritt die KAFA mit fast schon gigantischen Werbeanzeigen in Erscheinung und fordert die Abschaffung der (wenigen) Gesetze, die noch einen Bezug zur islamischen Gesetzgebung haben. Dieses Vorgehen wird von den Behörden zugelassen und unterstützt.

Daher möchten wir hiermit all jene ermahnen, die sich ermahnen lassen:

- Die Bestimmungen des Islams entsprechen der Natur des Menschen – unabhängig davon, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Dies, weil sowohl die Männer als auch die Frauen vom Schöpfer erschaffen wurden, Der den Menschen, das Leben und das Universum erschuf.

﴿أَلَا يَعْلَمُ مَنْ خَلَقَ وَهُوَ اللَّطِيفُ الْخَبِيرُ
Sollte denn Derjenige, Der erschaffen hat, nicht Bescheid wissen'? Und Er ist der Feinfühlige und Allkundige. (67:14)
 

- Vergleicht man den Familienzusammenhalt in den islamischen Ländern mit jenem in den westlichen Gesellschaften, so zeigt sich, dass dieser in den islamischen Ländern eher zu finden ist. Dies ist auf die Einhaltung der islamischen Gesetze zurückzuführen. Der Islam sieht vor, dass die Frauen ihres Wesens entsprechend eingesetzt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um eine Mutter, Ehefrau, Schwester oder Tochter handelt.

- Dass man versucht hat die Menschen zu täuschen, indem man behauptete, dass Gewalt gegenüber Frauen auf den Islam zurückzuführen sei, sollte allmählich jedem klargeworden sein. Dieser Täuschungsversuch ist als kriegerischer Akt gegen den Islam zu betrachten. Das Ziel dieser Kampagne besteht darin die Diktate des Westens in unseren Ländern umzusetzen. Erst kürzlich zeigte sich, dass dieser Plan im Fall von Tunesien erfolgreich war. Der Westen versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Gesetze des Islams in Gänze Anwendung finden.

- Es stellt eine Pflicht für die Muslime dar, den Angriff auf die Gesetze des Islams zu verhindern und all jene zu bestrafen, die sich an diesem Angriff auf die Gesetze des Erhabenen beteiligen. Ihnen gegenüber ist Strenge angebracht. Sie befürworten die Rückständigkeit und erhoffen sich, dass sich die Menschen weniger der Anbetung Allahs (t) widmen. Stattdessen versuchen sie die Menschen zur Dienerschaft gegenüber den Geschöpfen zu bewegen.

Wir warnen die Behörden davor, diesen seltsamen Stimmen Gehör zu schenken, sie zu unterstützen oder ihren Wünschen zu entsprechen. Nichts wird jemals über den Bestimmungen der islamischen Gesetzgebung stehen.

Abschließend sei zu erwähnen, dass wir gegen jeden sind, der den Frauen gegenüber gewalttätig wird oder ihnen Unrecht antut. Der Gesandte Allahs (s) tätigte die Frauen betreffend folgende Aussage:

«لَا يُكْرِمُهَا إِلَّا كَرِيمٌ»
„Nur jemand mit edlem Charakter vermag es andere zu ehren.“

Ferner sprach er (s):

«رِفْقاً بِالْقَوَارِيرِ»
„Gehe mit den gläsernen Gefäßen behutsam um.“
 
Dr. Muḥammad Ibrāhīm
Leiter des Medienbüros von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Libanon
المكتب الإعلامي لحزب التحرير
Wilaya Libanon
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