- |
بسم الله الرحمن الرحيم
Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen
Antwort auf eine Frage
Das Dokument zur Nationalen Sicherheitsstrategie der USA
Frage:
Am 5. Dezember 2025 präsentierte Trump der Öffentlichkeit die neue, 33 Seiten umfassende Nationale Sicherheitsstrategie der USA. Doch worin unterscheidet sich dieses Dokument von früheren Strategien, etwa der unter Biden?
Antwort:
Ein genauer Blick auf diese Dokumente zeigt, dass es im Grunde keinen Unterschied zwischen der Nationalen Sicherheitsstrategie gibt, die der Republikaner Trump 2017 und 2025 veröffentlichte oder Reagan 1988, George Bush sen. 1990 und George Bush jun. 2002 und den Strategien demokratischer Präsidenten: Clinton 1994 und 1998, Obama 2010 und 2015 oder Biden 2022. Der einzige Unterschied liegt in Stil und Sprache. Das Ziel aller Dokumente ist jedoch dasselbe: die globale amerikanische Vormachtstellung zu sichern und zu festigen. Während Republikaner die amerikanische Führungsrolle direkt, unverblümt und in derber Offenheit artikulieren, formulieren Demokraten sie in geschliffenen, trügerischen Worten – mal irreführend, mal durch wortreiche Verschleierung und ausgreifende Umschreibung. In meiner Antwort werde ich mich, wie in der Frage gefordert, vor allem auf die Unterschiede zwischen den Strategien konzentrieren und nur insoweit auf deren Einzelheiten eingehen, wie es nötig ist, um den Unterschied zwischen Bidens und Trumps Strategie darzulegen. Zur Verdeutlichung führe ich - mit Allahs Hilfe – Folgendes aus:
1. In der von uns am 18. November 2016 veröffentlichten Antwort auf eine Frage hieß es:
Die Grundlinien der US-Politik unterscheiden sich nicht zwischen der Republikanischen und der Demokratischen Partei, sondern lediglich die Stile. Der Grund dafür liegt in der Entstehungsgeschichte der beiden Parteien: Die Republikanische Partei legt wenig Wert darauf, sich im Gewand der Demokratie zu gerieren, mit der sie sich rühmen, sondern legt eher das von impertinenter Arroganz strotzende Verhalten eines Cowboys an den Tag, aus deren Umfeld sie entstanden ist, und das sie bis heute prägt. Die Cowboy-Kultur fühlt sich Personen zugeneigt, die Stärke zeigen, andere schlagen oder töten, hier und dort Dinge in die Luft jagen und die Tötung von Unschuldigen nicht beachten. Dies ist die vorherrschende Kultur in ihrem Land. So lieben sie es, Waffen zu tragen und diese nach Lust und Laune einzusetzen. Das zeigt sich etwa daran, dass der US-Senat am Montag zwei Vorschläge der Demokraten ablehnte, die eine Ausweitung von Ermittlungen zur kriminellen und psychologischen Vorgeschichte von Personen vorgesehen hätten, die Einzelwaffen erwerben möchten. Republikaner kümmern sich also wenig um Waffenregulierung, da sie von der Waffenlobby beherrscht werden. Die Demokraten hingegen setzen auf Täuschung, auf ein demokratisches Mäntelchen und einen englisch geprägten Stil: Sie servieren das Gift in trügerischer Glasur, töten dich und lächeln dabei, während Republikaner das Gift unverblümt servieren, dich töten und dabei mit den Zähnen fletschen. Deshalb sind demokratische Präsidenten besser in der Lage zu täuschen und die Sympathien der Einfältigen zu gewinnen, während republikanische Präsidenten niemanden täuschen – ihre Feindschaft ist offen und unverblümt. Das lässt sich auch an Beispielen jüngerer Geschichte beobachten: So spricht Bush von einem Kreuzzug, während Obama in Kairo einen Koranvers zitiert – beide aber hecken gegen den Islam Böses aus. Und dies bestätigt unsere vorhin getätigte Aussage: „Deshalb sind demokratische Präsidenten besser in der Lage zu täuschen und die Sympathien der Einfältigen zu gewinnen, während republikanische Präsidenten niemanden täuschen – ihre Feindschaft ist offen und unverblümt.“ Sogar die Parteisymbole spiegeln diesen Unterschied wider: Seitdem der deutschstämmige amerikanische Karikaturist Thomas Nast zwischen 1870 und 1874 eine Karikatur in der Zeitschrift „Harper“ veröffentlichte, die einen Esel zeigte, der in einem Löwengewand auftrat, um eine Gruppe von Tieren – darunter einen wütenden Elefanten – einzuschüchtern, wurde der Esel zum Symbol der Demokraten, der Elefant zum Symbol der Republikaner. Diese Symbole spiegeln die Wesensart der Parteien wider. Trump handelt also nicht abseits anderer republikanischer Kandidaten, bis auf persönliche Eigenheiten, die einen Menschen vom anderen unterscheiden. Doch die allgemeinen Charakteristika der Republikanischen Partei treffen auf fast alle ihre Kandidaten zu. [Zitatende]
2. Daraus folgt, dass die tief verwurzelte Arroganz der Republikaner und die Neigung zu Täuschung und Verschleierung bei den Demokraten sich deutlich in den Strategie-Dokumenten widerspiegeln, die die Präsidenten beider Parteien veröffentlichen:
- Die Strategie Bidens beispielsweise zielte darauf ab, die amerikanische Führungsrolle zu erhalten und die globale Vormachtstellung sowie das internationale System zu festigen – allerdings unter verschleiernden Begriffen wie „Zusammenarbeit“, „Demokratie“, „Menschenrechte“ und „Diplomatie“.
- Trump hingegen, dessen Persönlichkeit von grenzenloser Arroganz geprägt ist, von Machtbesessenheit, Geltungssucht, Mangel an Weisheit, Tendenz zur Austragung von Konflikten im Inneren verbunden mit dem Willen zur Ausschaltung von Gegnern, was bei ihm noch mit einem ekstatischen Hochgefühl einhergeht, verfolgt das Ziel, die amerikanische globale Führungsrolle offen und unverblümt zu sichern – mit klaren, direkten Slogans wie „America First“ oder „Frieden durch Stärke“. Er geht sogar so weit, seine Verbündeten offen zu beleidigen. In seinem Strategiepapier drückt Trump dies unverhohlen aus: „Diese Strategie zielt darauf ab, all diese Vorzüge und weitere zu bündeln, um die amerikanische Macht und Hegemonie zu stärken und unser Land größer zu machen als je zuvor.“ (US-Nationale Sicherheitsstrategie 2025, (https://www.mc-doualiya.com/)
Zudem wird in fast allen Unterpunkten des Kapitels „Prioritäten“ ausdrücklich betont, dass die amerikanische Vormachtstellung geschützt, gestärkt und dauerhaft gesichert werden soll. Dazu gehören:
„Reorganisation durch Frieden“, „Wirtschaftliche Sicherheit“, „Ausgeglichener Handel“, „Sicherung des Zugangs zu Lieferketten und strategisch wichtigen Rohstoffen“, „Wiederbelebung der Verteidigungsindustrie“, „Energiehoheit“, „Schutz und Ausbau der amerikanischen Vormachtstellung im Finanzsektor“.
3. Die nationalen Strategiedokumente, die demokratische Präsidenten wie Biden, Obama oder Clinton veröffentlichten, basierten darauf, die amerikanische Vormachtstellung über sogenannte „Soft Power“ und über internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen oder die NATO durchzusetzen – unter dem Deckmantel irreführender Begriffe wie Demokratie und Menschenrechte. Laut diesen demokratischen Strategiedokumenten sind die USA die „Weltpolizei“. Auch wenn diese Rolle mit Kosten und Belastungen verbunden ist, sehen sie es als notwendig an, diese als eine Art „Gebühr“ zu tragen, um das amerikanische Weltordnungssystem aufrechtzuerhalten und seinen kolonialen Einfluss auszubauen. In den Strategien der Republikaner, wie in den Dokumenten von Nixon oder Trump, verfolgt man einen anderen Ansatz: Alliierte sollen für den Schutz durch die USA und für die Sicherheitsgarantien, die ihnen geboten werden, bezahlen. Dies wird besonders deutlich in Trumps Strategiepapier von 2025 unter dem Unterpunkt „Lastenteilung und Kostenübertragung“, in dem die NATO-Staaten verpflichtet werden, „5 % ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben.“ (US-Nationale Sicherheitsstrategie 2025, mc-doualiya.com).
Wie erkennbar ist, unterscheiden sich Stil, Mittel und Prioritäten je nach Umständen und Schwankungen. Doch das grundlegende Ziel aller Dokumente zur nationalen Sicherheitsstrategie – sei es von Trump, Biden, Obama, Bush, Clinton oder anderen Präsidenten der US-amerikanischen Kolonialmacht – bleibt unverändert: die globale Führungsrolle Amerikas zu sichern, seine Vormachtstellung zu festigen und jede aufstrebende Macht zu verhindern, die den Vereinigten Staaten ebenbürtig werden könnte.
4. Daraus folgt, dass das von Trump veröffentlichte Strategiepapier keine grundlegende Änderung der Ziele darstellt, sondern lediglich eine Änderung der Methoden, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen, wie es ebenfalls bereits in der Frage/Antwort vom 18. November 2016 ausgeführt wurde:
Was die Änderung der US-Politik in den grundlegenden, unter dem vorherigen Präsidenten behandelten Fragen betrifft, so ist nicht zu erwarten, dass sich die Grundlinien ändern, lediglich die angewandten Stile können variieren. Denn das amerikanische System wird von verschiedenen Institutionen gesteuert, von denen jede unterschiedliche Befugnisse hat […], die zu- oder abnehmen können. Dies sorgt dafür, dass die Grundlinien der US-Politik weitgehend stabil bleiben, auch wenn sich die Stile unterscheiden. (Zitatende)
5. Dies lässt sich auch durch einen Blick auf die Entstehungsgeschichte der amerikanischen Parteien nach Gründung der Vereinigten Staaten untermauern: Sie haben einen gemeinsamen Ursprung, nämlich die Aufrechterhaltung US-amerikanischer Vormachtstellung und Tyrannei. Sie unterscheiden sich lediglich in den Stilen sowie im Ausmaß persönlicher Willkür.
a) Nachdem die Europäer – vor allem Flüchtlinge und Abenteurer – in Nordamerika Fuß gefasst, das Land in Besitz genommen und die dort ansässige indigene Bevölkerung opprimiert hatten, begannen sie, einen Staat zu formen. Wir zitieren aus Wikipedia:
Die dreizehn britischen Kolonien entlang der Atlantikküste, von denen Virginia die erste war, erklärten am 4. Juli 1776 ihre Unabhängigkeit von Großbritannien und gründeten eine föderale Regierung. Durch die Verfassung von Philadelphia, die am 17. September 1787 verabschiedet und im Folgejahr ratifiziert wurde, wurden diese Staaten Teil einer einzigen Republik mit einer Zentralregierung. Später kamen Gebiete von Frankreich, Spanien, Mexiko und Russland hinzu, ebenso wie die Republik Texas und Hawaii. Offiziell entstanden die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1789, und George Washington wurde der erste Präsident (1789–1797).
b) Die Demokratisch-Republikanische Partei entstand aus einer Fraktion im Kongress, die sich gegen die zentralistische Politik von Alexander Hamilton wandte, der unter Präsident George Washington als Finanzminister amtierte.
c) Die Demokratisch-Republikanische Partei bestand bis 1828, aus ihr entstand die heutige Demokratische Partei durch die Anhänger von Andrew Jackson. Die heutige Republikanische Partei wurde 1854 gegründet, und Abraham Lincoln war 1865 der erste republikanische Präsident der Vereinigten Staaten.
6. Diese Parteien haben also eine gemeinsame Entstehungsgeschichte und das Ziel, die amerikanische Vormachtstellung durchzusetzen. Sie unterscheiden sich lediglich in den Stilen, dem Grad ihrer Perfidität und dem Ausmaß persönlicher Willkür. Die Differenzen beschränken sich im Wesentlichen auf diese drei Punkte:
Beispielsweise spiegelt das von Trump veröffentlichte neue Strategiepapier die extremste Ausprägung impertinent-arroganter Cowboy-Mentalität wider. So verabreichen die Demokraten — wie erwähnt — das Gift gleich einem listigen Fuchs in einer trügerisch verlockenden Hülle (unter dem Deckmantel von „Demokratie“, „Menschenrechten“ und weiteren diplomatisch geschönten Formulierungen), während die Republikaner das Gift so auftischen wie es ist, sie fletschen dabei mit den Zähnen und stellen ihre rohe Gewalt offen zur Schau. Denn Trumps Motto „America First“ ist in Wahrheit nichts anderes als eine sogar gegen Verbündete gerichtete koloniale Schutzgelderpressung — ganz nach dem Motto: „Zahle Geld für deinen Schutz“.
7. So zeigt eine genauere Betrachtung der Strategien von Trump und Biden, dass die Unterschiede lediglich im Stil, in der Perfidität und im Ausmaß persönlicher Impertinenz liegen.Auch wenn das zuvor Gesagte bereits darauf hinweist, haben beide Strategien eine Reihe internationaler Fragen aufgegriffen. Bei vielen davon unterscheiden sich ihre Sichtweisen kaum, etwa in Bezug auf Europa oder China. In anderen Fällen treten Unterschiede im Stil, in der Verschlagenheit und im persönlichen Präpotenzgrad zutage, etwa in Bezug auf die westliche Hemisphäre. Und schließlich gibt es Regionen, in denen sie sich einig sind in ihrer Arglist, die sich sowohl gegen die Region selbst als auch gegen ihre Bevölkerung richtet — zum Beispiel im Nahen Osten.
Im Folgenden werden wir kurz darstellen, wie die Strategien Bidens und Trumps die westliche Hemisphäre sowie den Nahen Osten betrachten.
a) Die westliche Hemisphäre:
Da die Monroe-Doktrin diese Region betrifft, sei zunächst kurz erläutert, wer Monroe war und worin seine Doktrin bestand:
James Monroe war der fünfte Präsident der Vereinigten Staaten (1817–1825). Unter seiner Administration erwarben die USA 1819 Florida. 1823 verkündete er die sogenannte Monroe-Doktrin, in der die Vereinigten Staaten jede europäische Einmischung in die Angelegenheiten des amerikanischen Kontinents ablehnten. […] Diese Erklärung wurde in einer Botschaft an den Kongress am 2. Dezember 1823 veröffentlicht. Die Monroe-Doktrin forderte die Sicherung der Unabhängigkeit aller Staaten der westlichen Hemisphäre gegen europäische Interventionen – sei es zur Unterdrückung der Länder oder zur Einflussnahme auf ihre Selbstbestimmung. (Quelle: Wikipedia, leicht bearbeitet)
Die nachfolgenden US-Präsidenten setzten diese Doktrin fort, wenngleich mit unterschiedlichen Stilen und unterschiedlichen Graden an Hinterhältigkeit und Impertinenz. Im Folgenden wird zusammengefasst, wie Biden und Trump die westliche Hemisphäre in ihren Strategien betrachten, um ihre Unterschiede zu verdeutlichen:
DieStrategieBidens weist darauf hin, dassdiese Regiondie größte Bedeutung für die Vereinigten Staatenhabe: Der jährliche Handelmit ihr erreiche ein Volumenvon 1,9 Billionen US-Dollar. Hinzu kämen gemeinsame Werte, demokratische Traditionen sowie enge familiäre Bindungen. Die Strategie betrachtet es als notwendig, dass die Vereinigten Staaten die Aktivitäten ihrer Unternehmen in den Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas stärken. Zugleich weist sie darauf hin, dass die USA ihre Grenzinfrastruktur weiter modernisieren und gemeinsam mit den Staaten der Region ein faires, geordnetes und humanes Migrationssystem aufbauen würden. Ebenso sollen legale Migrationswege ausgeweitet und der Menschenschmuggel bekämpft werden. Die Strategie lässt dabei keiner anderen Großmacht Raum für einen wirksamen Einfluss, der mit dem amerikanischen Einfluss konkurrieren oder ihn gar übertreffen könnte. Dies geschieht nicht offen, sondern durch Täuschung und raffinierte Methoden, die sich der Schlagworte von Demokratie und Menschenrechten bedienen – während militärische Maßnahmen erst am Ende und nicht zu Beginn zum Einsatz kommen.
Trumps Strategie hingegen besteht darin, bereits zu Beginn mit militärischen Maßnahmen zu drohen – selbst wenn diese Drohungen nicht tatsächlich umgesetzt werden!Trumps Strategie ist geprägt von impertinenter Arroganz, Drohgebärden und unverhohlenen Drohungen. In seiner Strategie heißt es (leicht angepasst):
Die Anwendung der Monroe-Doktrin, um die Sicherheit der USA zu gewährleisten, die Kontrolle über die westliche Hemisphäre – also die USA selbst, Kanada und Südamerika – wiederherzustellen und zu verhindern, dass fremde Mächte dort Truppen stationieren. […] Diese Region gilt als „exklusiv für die Vereinigten Staaten“.
Aus diesem Grund forderte Trump, dass Kanada sich den USA anschließt und zum 51. Bundesstaat wird. Zudem drohte er Panama, um die Abkommen mit China aufzugeben – woraufhin Panama tatsächlich nachgab. Am 3. Januar 2026 griff er Venezuela an, attackierte die Hauptstadt Caracas und ließ Präsident Maduro gemeinsam mit seiner Frau festnehmen. Er tat dies mit einer impertinenten Arroganz, die deutlich den widerwärtigen Geruch des klassischen, verhassten Kolonialismus verströmt. Trump bezeichnete dieses Vorgehen in der westlichen Hemisphäre als „seinen ergänzenden Ansatz zur Monroe-Doktrin“. Doch er ging noch weiter: Mit seinen Drohungen richtete er sich sogar gegen Grönland, das zu Dänemark gehört – einem Mitglied der NATO! Trumps Willkür tritt also mehr als deutlich zutage!
b) Die Nahostfrage: Wie zuvor erwähnt, zählt der Nahe Osten zu den „Regionen, in denen sie sich einig sind in ihrer Arglist, die sich sowohl gegen die Region selbst als auch gegen ihre Bevölkerung richtet.“ So haben sich beide Strategien nicht darauf beschränkt, die zionistische Entität zu unterstützen und die Normalisierung der Beziehungen der Herrscher mit dieser auszuweiten. Ebenso wenig begnügten sie sich mit der Plünderung der Reichtümer der Umma, insbesondere der Golfregion mit ihrem Öl und ihren anderen Ressourcen, oder mit der Kontrolle der Schifffahrtsrouten durch die strategischen Wasserstraßen des Nahen Ostens, einschließlich der Straße von Hormus und der Meerenge von Bab al-Mandab. Vielmehr sehen beide Strategien ausdrücklich den sogenannten „Kampf gegen den Terrorismus“ vor – womit sie in ihrem perfiden Verständnis den Islam und die islamische Herrschaft meinen. So heißt es in Trumps Nahost-Strategie: „[…] zu verhindern, dass die Region zu einem Zentrum des Terrorismus wird […]“, während Biden in seiner Strategie von „der Bekämpfung terroristischer Bedrohungen“ spricht.Ziel all dessen ist es, den Islam als Ideologie der Menschen in dieser Region zu bekämpfen. Denn ihre Bewohner sind Muslime, die danach streben, ihren Staat auf der Grundlage ihrer islamischen Ideologie zu errichten, ihre Länder von amerikanischer und westlicher Vorherrschaft zu befreien, die westlichen Vasallen-Regime zu stürzen und die zionistische Entität zu beseitigen – und nicht bloß die Normalisierungsabkommen mit ihr zu begraben.
8. Zusammengefasst ist zu sagen: Die Essenz und das Rückgrat der Dokumente zur „Nationalen Sicherheitsstrategie“, die von den US‑Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg verkündet wurden, sind im Wesentlichen unverändert geblieben. Was sich verändert, sind lediglich die Umsetzungsstile sowie das Maß an Arglist und persönlicher Willkür, mit dem die US-amerikanische Vorherrschaft durchgesetzt, geschützt und aufrechterhalten wird. Dazu gehört auch der fortwährende Kampf gegen den Islam und seine Anhänger sowie das entschlossene Bestreben, die Errichtung des islamischen Staates – des rechtgeleiteten Kalifats nach dem Plan des Prophetentums – zu verhindern. Doch übel ist, wie sie urteilen! So bereitet ihnen das rechtgeleitete Kalifat schon bei seiner bloßen Erwähnung schlaflose Nächte. Dies bestätigte vor wenigen Tagen, am 21. Dezember 2025, die Leiterin der US-Geheimdienste, Tulsi Gabbard, mit den Worten: „Diese islamische Ideologie stellt eine direkte Bedrohung für unsere Freiheit dar, denn sie ist im Kern eine politische Ideologie, die die Errichtung eines globalen Kalifats anstrebt.“ Wir aber sagen:
﴿مُوتُوا بِغَيْظِكُمْ﴾
Sterbt an eurem Groll! (3:119)
Denn die islamische Umma wird sich erheben und – mit Allahs Erlaubnis – nach dieser Phase der Gewaltherrschaft, in der wir heute leben, ihren Staat errichten, den Staat des rechtgeleiteten Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums. „[…] Sodann wird eine Gewaltherrschaft folgen. Sie wird weilen, solange Allah sie weilen lässt, dann wird Allah sie aufheben, wenn er sie aufheben will. Sodann folgt ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums.“ Dann schwieg er. (In geschlossener Kette bei Aḥmad tradiert)
Dann wird das Schicksal des Tyrannen Trump und seiner Handlanger kein anderes sein als das von Chosrau und vom byzantinischen Kaiser nach der Errichtung des Kalifats.
(بَلَاغٌ فَهَلْ يُهْلَكُ إِلَّا الْقَوْمُ الْفَاسِقُونَ)
(Dies ist) eine Verkündigung. Wird denn jemand anderer vernichtet als das frevelhafte Volk? (46:35)



